© Gerhard Brenner 2021
Gedichte

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Gedichte von Gerhard Brenner

Buntes Allerlei - Gedichte

zu verschiedenen Anlässen

O du geliebter Apfelbaum, du bist des Gartenbauers Traum! Im frühen Jahr beginnt der Reigen, wenn sich die ersten Blüten zeigen. An Feld und Wiese, Bach und Wehr entsteht ein wahres Blütenmeer. Die Blätter wachsen und gedeihen, der Frühlingswind lässt Blüten schneien. Im Sommer wächst die Frucht heran, die man alsbald schon sehen kann. Äpfel gibt es aller Arten, man kann die Ernte kaum erwarten. Im Herbst die Sommerhitze weicht, der Bauer um die Bäume schleicht. Doch, wie bei allem hier im Leben, s’ist ratsam, dabei Acht zu geben.
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Denn durch der Früchte volle Last hängt weit herunter mancher Ast. Triffst du nen Ast mit deiner Stirne, fällt dir ein Apfel auf die Birne! Nach der Ernte, o wie toll, sind die Kisten brechend voll. Äpfel, Birnen, reifes Obst, alles, was du magst und lobst. Der Schlepper keucht, als hätt er Schaden, der Wagen ist schon überladen. Die Frage ist: Kann das gut gehen? Die Kurve hab ich kommen sehen! Die Bremse quietscht, der Wagen kippt, ein Schäfer an der Flasche nippt. Der Bauer müht sich noch so sehr, jedoch – es gibt kein Halten mehr! Wo „Gute Nacht!“ sagt Fuchs und Has kullert das Obst nur so durchs Gras. Verwundert fragt die kleine Liese: „Ist das jetzt ne Streuobstwiese?“ Im Winter, wenn das Licht so fahl, sind die Äste nackt und kahl. Man schneidet sie noch einmal zu, dann hat der Baum auch endlich Ruh.
© Gerhard Brenner 2021

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O du geliebter Apfelbaum, du bist des Gartenbauers Traum! Im frühen Jahr beginnt der Reigen, wenn sich die ersten Blüten zeigen. An Feld und Wiese, Bach und Wehr entsteht ein wahres Blütenmeer. Die Blätter wachsen und gedeihen, der Frühlingswind lässt Blüten schneien. Im Sommer wächst die Frucht heran, die man alsbald schon sehen kann. Äpfel gibt es aller Arten, man kann die Ernte kaum erwarten. Im Herbst die Sommerhitze weicht, der Bauer um die Bäume schleicht. Doch, wie bei allem hier im Leben, s’ist ratsam, dabei Acht zu geben. Denn durch der Früchte volle Last hängt weit herunter mancher Ast. Triffst du nen Ast mit deiner Stirne, fällt dir ein Apfel auf die Birne! Nach der Ernte, o wie toll, sind die Kisten brechend voll. Äpfel, Birnen, reifes Obst, alles, was du magst und lobst. Der Schlepper keucht, als hätt er Schaden, der Wagen ist schon überladen. Die Frage ist: Kann das gut gehen? Die Kurve hab ich kommen sehen! Die Bremse quietscht, der Wagen kippt, ein Schäfer an der Flasche nippt. Der Bauer müht sich noch so sehr, jedoch – es gibt kein Halten mehr! Wo „Gute Nacht!“ sagt Fuchs und Has kullert das Obst nur so durchs Gras. Verwundert fragt die kleine Liese: „Ist das jetzt ne Streuobstwiese?“ Im Winter, wenn das Licht so fahl, sind die Äste nackt und kahl. Man schneidet sie noch einmal zu, dann hat der Baum auch endlich Ruh.
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